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New Year Sounds: fünf Songs für Silvester © Tijs van Leur / unsplash.com
Music

New Year Sounds: fünf Songs für Silvester

Dass die Silvesterparty dieses Jahr etwas kleiner ausfallen muss? Macht nichts. Wenn man den richtigen Soundtrack für den Jahreswechsel auflegt. Fünf Anregungen.

  • Text :
    Bernd Haase
  • Bild:
    unsplash.com

Es soll ja Menschen geben, die legen rechtzeitig vor Silvester-Mitternacht »The Final Countdown« von Europe auf. Wer weniger auf 80er-Föhnwellen-Rock steht, kann den Jahreswechsel deutlich lässiger angehen und trotzdem gut gelaunt ins neue Jahr rocken. Eine kleine Rückschau schadet dabei nicht. Aber wie sangen Oasis doch einst? »Don’t Look Back in Anger!«

Es ist nicht der finale Countdown.
Der nächste kommt bestimmt.

Und dann wieder mit richtiger Party.

The Black Keys – »Countdown«

Dan Auerbach und Patrick Carney alias The Black Keys stehen für eine aufregende Mischung aus Blue, Country, Soul und Rock, gerne auch mal mit einer Prise Boogie gewürzt. Das alles so schön in Vintage verpackt, dass es schon wieder modern ist. In Reinform zu bewundern auf ihrem Debütalbum »The Big Come Up« von 2002. Und das machen sie hier: geradliniger Gitarren-Riffs, Lo-Fi-Garagen-Retro-Sound und jede Menge gute Beats. Zeichnet auch ihren Song »Countdown« aus – und das Schöne dran: Es ist nicht der finale Countdown. Der nächste kommt bestimmt. Und dann wieder mit richtiger Party.


Sugababes – »New Year«

Die Sugababes haben ja schon zahlreiche Inkarnationen durchlaufen. Wir gehen zum Jahreswechsel zurück an den Anfang, als sich die drei Londonerinnen Keisha Buchanan, Mutya Buena und Siobhán Donaghy aufmachten, dem Girl-Group-Genre eine ganz neue Note zu geben: Nicht gecastet, dafür selbst als Songwriterinnen tätig, und das auch noch mit einem feinen Händchen für lässige Grooves und einem guten Flow. Wovon auch ihre zweite Single-Auskopplung zeugt. In ihrer R’n’B-Ballade »New Year« singen sie über einen möglichen Neustart nach einer zurückliegenden Trennung. Wem das zu nachdenklich ist, der kann direkt zum tanzbaren »Overload« weiterswitchen.


Oasis – »Don’t Look Back in Anger«

Das Jahr 2020 mag in seiner Gesamtschau Luft nach oben gehabt haben. Aber mal ehrlich, es war gewiss nicht alles schlecht. Oder, um es positiv auszudrücken: war doch alles ganz gut so, wie es war. Diesen optimistischen Blick nach vorne besingen Oasis in ihrer Hymne »Don’t Look Back In Anger«. Wir sollten es halt nur ein bisschen ernsthafter umsetzen als die Herren Noel und Liam Gallagher …


Die Roten Rosen – »Auld Lang Syne«

Was so ein anständiger Jahreswechsel sein will, der braucht auch eine passende Hymne. Die Briten machen uns das schon von jeher vor mit ihrem uralten Volkslied »Auld Lang Syne«, das Schlag Mitternacht gerne im Chor angestimmt wird. Dass der Song nicht nur wehmütig sein kann, sondern auch über jede Menge Partypotenzial verfügt, erkundeten Die Toten Hosen 1999 unter ihrem Pseudonym Die Roten Rosen. Damit verfliegt jede Schwermut im Nu.


Peter Fox – »Alles neu«

… oder wir machen es gleich wie Peter Fox. Holen die Abrissbirne raus und bauen stattdessen schöne Boxentürme, um mit den richtigen Bässen unsere Seele massieren zu lassen. Macht Laune, ist absolut tanzbar – und fegt jeden Zweifel sowieso gleich weg. »Steig auf den Berg aus Dreck, weil oben frischer Wind weht«, singt der Beatmaster. Alles klar. Machen wir gerne!

»Steig auf den Berg aus Dreck,
weil oben frischer Wind weht!«

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