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BAM Photographers: »No way? Gibt es nicht!«
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BAM Photographers: »No way? Gibt es nicht!«

Ben und Martin, offiziell BAM Photographers, akzeptieren zwei Gründe, um sich zu treffen: Entweder man spricht mit ihnen über ein neues Projekt – oder man trinkt einen Kaffee zusammen. Wir haben beides gemacht.

  • Text:
    Jack Weil
  • Fotos:
    BAM Photographers represented by Kai Tietz

Doppelt unterhält besser. Kennt man so etwa vom Kult-Duo Simon & Garfunkel. Oder von den Pet Shop Boys. Noch so ein Duo, das sich zumal über ihre Bildsprache auf beste Unterhaltung versteht, ist BAM. Die Abkürzung steht für »Ben And Martin«. Das sind zwei professionelle Werbefotografen aus Köln. Mit ihrer Arbeit decken sie ein Spektrum ab, das vom Automobil über Portrait bis hin zu Architektur, Landschaft und CGI reicht. Die volle fotografische Bandbreite also. Und damit die beste Voraussetzung, um Ben und Martin für die nächsten Tage einen SEAT Leon vor die Linse zu stellen. Einfach so? So. Einfach. Denn was sie mit dem Leon anstellen, bleibt voll und ganz der Kreativität der Fotografen überlassen. Und wir wiederum lassen uns dann überraschen.

Woher sich beiden die Inspiration für ihr Shooting holen, was ihnen besonders wichtig ist und wo sie mit dem Leon als Erstes hingefahren sind, das und mehr verraten uns Ben und Martin bei einem Caffè Doppio in Köln.

Wie war das Shooting mit dem SEAT Leon für euch?
Ben: Wir erinnern uns noch an folgenden Satz aus unserem ersten Treffen: »Wir schicken euch den neuen SEAT Leon und ihr könnt machen, was ihr wollt.« Bei so viel kreativer Freiheit kann man nicht Nein sagen.

Martin: Das Shooting selbst war tipptopp! Es hat wirklich Spaß gemacht. Und da Bilder bekanntlich mehr als tausend Worte sagen, verweisen wir gerne direkt auf das Ergebnis.

Ihr habt hauptsächlich in und um Köln herum fotografiert, eurer Homebase sozusagen. Normalerweise reist ihr quer um die Welt. Wie war das Shooting vor der Haustüre?
Martin: Es war schön mal regional vor der eigenen Haustüre. Und Köln ist im Automotive-Bereich bisher noch relativ ungesehen, so war es für uns als Kölner umso spannender, in unserer Heimatstadt nach passenden Shooting-Locations zu scouten.

Ben: Man schaut mit ganz anderen Augen auf seine Heimat.

Was bedeutet Freiheit bei der Arbeit für euch?
Ben: Kreativer Freiraum ist für unseren Workflow sehr wichtig, egal ob Auftragsarbeit, Editorial oder Personal Work. Freiheit ist alles. Nicht nur bei der Arbeit.

Wo seid ihr mit dem SEAT Leon als Erstes hingefahren?
Martin (lacht): In die Waschstraße.

»Kreativer Freiraum ist für unseren Workflow sehr wichtig.
Freiheit ist alles.« 

Wo holt ihr euch eure Inspiration?
Martin: Zum einen folgen wir natürlich auch anderen Fotografen, schauen uns an, was sie machen. Es ist immer interessant zu sehen, was die Kollegen entwickelt haben, gerade im Automotive-Bereich.

Ben: Auf der anderen Seite ziehen wir viel Inspiration aber eher aus anderen Bereichen wie Kunst, Musik, Film, Familie und Freunde.

Eure Bildwelten vermitteln unmittelbar Themen wie Sonne, Reise, Freiheit und eine gewisse Leichtigkeit des Seins, ein bewusstes Leben im Moment. Was macht für euch den Reiz am Licht, am natürlichen Sonnenlicht, aus beim Fotografieren?
Martin: Danke. Wir nehmen den ersten Teil der Fragestellung als Antwort.

Ben: Und noch einen Kaffee, bitte.

Viele Fotografen schwören auf Morgen- beziehungsweise Abendlicht, die berühmte Blue Hour. Wie haltet ihr es? Gibt es eine Tageszeit, zu der ihr sagt: »no way«?
Ben: »No way« gibt es nicht. Es ist immer auch abhängig vom Konzept und dem gewünschten Look and Feel.

Martin: Bei unserem Shooting mit dem Leon haben wir bewusst mit direktem Licht gearbeitet. Der rote Metalliclack hat super in der Sonne funktioniert.

Was ist euer Soundtrack bei der Arbeit?
Martin: »Everyday« von Logic.

Und bei einem Roadtrip?
Ben: »Crime of the Century« von Supertramp.

Zum Abschluss noch ein Gedankenspiel: der SEAT Leon als Heldentool in einem echten Roadmovie.
Ist er Jäger oder Gejagter?

Martin: Perspektivisch gesehen aus meiner Sicht ist er der Gejagte, das ideale Fluchtauto.

Ben: Aus Sicht des Jägers haben wir das Heck des Leon mit seiner durchgehenden Rückleuchte gefeiert. Daran kannst du dich nicht sattsehen.

»Das Heck des Leon mit seiner durchgehenden Rückleuchte? Daran kannst du dich nicht sattsehen!«

→ benandmartin.com

© BAM PHOTOGRAPHERS REPRESENTED BY KAI TIETZ • ARTIST: FLOCKEY OCSCOR • CASTING: EVERYDAY PEOPLE • STYLING: NATALIE SCHNEIDER • PRODUKTION: SIMON SAYS

Abbildungen zeigen Sonderausstattungen.

SEAT Leon 1.5 eTSI ACT 110 kW DSG (150 PS): Kraftstoffverbrauch Benzin, kombiniert: 4,9 l/100 km; CO₂-Emissionen, kombiniert: 112 g/km; CO₂-Effizienzklasse: A* 



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