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Roll it Girl: »Viel mehr als nur eine Gruppe!«
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Roll it Girl: »Viel mehr als nur eine Gruppe!«

Freiheit, Freundschaft und Empowerment: Das sind die gemeinsamen Werte der Skaterinnen von »Roll it Girl« aus Bilbao. Im Interview erklären die jungen Frauen, warum die Community eine »Girl Gang« braucht. Außerdem verraten sie uns, was sie an ihrer Heimatstadt schätzen – neben Skateparks und dem Strand.

  • Text:
    Marko Knab
  • Fotos:
    Jeremy Soma

Skaten, Pizza, Sonnenschein: Auf den Bildern sieht es so aus, als hättet ihr viel Spaß beim Shooting mit Fotograf Jeremy Soma gehabt …

Absolut! Das war nicht nur ein einfacher Fotoshoot für unsere »Gang« – das waren zwei Tage mit Freunden, leckerem Essen und perfektem Wetter, das wir so gut wie möglich genossen haben. Das Beste war aber, dass wir unsere Lieblingsspots in Bilbao besucht haben. Alles hat sich so natürlich und ungestellt angefühlt – die Bilder zeigen das ziemlich gut!

Mit Jeremy hattet ihr ja einen Fotografen, der früher auch auf dem Skateboard zu Hause war. Ein »Perfect Match« für das Shooting und den gemeinsamen Tag?

Jeremy war einfach super! Vom ersten Moment an einfach nur freundlich – so hat er sich dann auch perfekt in die Gruppe eingefügt. Wir haben uns wirklich wohl mit ihm gefühlt und ihn deshalb auch so gut es ging bei uns willkommen geheißen. Heißt: Wir haben sogar unsere Pizza mit ihm geteilt. (lachen)

»Alles hat sich so natürlich und ungestellt angefühlt – die Bilder zeigen das ziemlich gut!«

Erzählt uns doch mal, was genau es mit eurer Gruppe »Roll it Girl« auf sich hat.

Tatsächlich sagen wir immer, dass »Roll it Girl« viel mehr als nur eine Gruppe von Frauen ist, die Skateboard fahren. Die Community, die wir hier aufgebaut haben, steht vielmehr für Freiheit, Kameradschaftlichkeit und das Motto: »Kannst du sie sehen, kannst du sie sein!« »Roll it Girl« soll zeigen, dass Frauen genau da Spaß haben können, wo sie lange nicht so gern gesehen wurden.

Warum braucht es euch in der Community?

In den Brettsportarten ist es einfach schwer, weibliche Vorbilder zu finden. Klar, es gibt schon einige Frauen, die hier aktiv sind, aber sie sind einfach nicht so bekannt wie die Männer. Und das ist genau der Grund, warum es so eine Gruppe wie uns braucht. Mit ihr unterstützen sich die Frauen gegenseitig. »Roll it Girl« soll den Frauen Sicherheit und Selbstbewusstsein geben. Und eine Heimat für alle sein, die sich sonst nicht getraut hätten, diesen Sport zu betreiben.

Was sind die genauen Ziele eurer Initiative?

Wir wollen als weibliche Community die Frauen in den Brettsportarten stärken – damit sie sich auf die Boards trauen und einen »Safe Space« finden. Wir wollen auch zeigen, dass Frauen die bestehenden Strukturen überwinden können – was uns wieder zu unserem Motto führt: »Kannst du sie sehen, kannst du sie sein!« Deshalb haben sich uns auch schon über 600 Mädchen in sechs spanischen Städten angeschlossen.


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Und wie erreicht ihr eure Ziele? Wir haben von euren Skatenights gelesen … aber auch sonst macht ihr ziemlich viel für die Community, oder?

Vollkommen richtig! Dafür haben wir verschiedene Ansätze: Einmal ist da natürlich unsere »Girl Gang«, dann die von Dir genannten Skatenights von 18 bis 22 Uhr, gemeinsame Reisen und eine eigene Modelinie. Zusätzlich knüpfen wir auch Kontakte mit Marken, die unsere Werte teilen und die Message unterstützen.

Muss es dabei eigentlich immer das Skateboard in der Bowl und der Innenstadt sein? Oder seid ihr auch auf anderem Untergrund zu Hause?

Nein, muss es nicht! (lachen) Klar, wir lieben das Skaten in der Bowl und in der Stadt, aber unsere Lieblingsspots liegen sowieso in der Nähe des Strands. Positiver Nebeneffekt: So können wir das Skaten direkt mit dem Surfen verbinden. Und je nach Jahreszeit sind wir dann auch gerne mal Snowboarden! Super schön ist es natürlich trotzdem, wenn wir irgendwo im Hinterland eine breite und smoothe Straße zum Skaten finden.

»Wir wollen als weibliche Community die Frauen in den Brettsportarten stärken.«

Und was macht für euch Bilbao so besonders?

Bilbao ist eine aufstrebende Stadt: Im urbanen Setting treffen Kultur, Innovation und soziales Engagement aufeinander. Früher war es eine Industriestadt, aber jetzt ist es einer der Hotspots, in dem Tradition auf modernes Denken und Innovation trifft. Die Leute pflegen hier ihr kulturelles Erbe, aber mit genau der richtigen Prise Weltoffenheit!

Bei der Tour durch eure moderne Stadt hat sich der SEAT Leon als Fortbewegungsmittel, aber auch als Shooting-Partner gut geschlagen. Taugt er auch als Skatemobil für die Crew?

Absolut! Der Leon war wirklich ein »Perfect Match« für uns. Warum? Weil er groß genug war, um unsere Skateboards und alles Weitere zu transportieren. Aber auch, weil er einfach der perfekte Platz ist, um Spaß zu haben, zu singen, zu lachen und einfach mal die Aussicht zu genießen!

Was gefällt euch am besten an ihm?

Die moderne Ausstattung war ein echter Pluspunkt – weil wir immer verbunden sein wollen und an langen Tagen gerne gute Unterhaltung haben. Was auch toll war: Der Leon ist nicht nur für die Stadt perfekt geeignet, sondern auch, wenn man mal ein bisschen rausfahren möchte. Einfach wow. Das Auto für unseren nächsten Ausflug in die Berge steht damit übrigens auch schon fest! (lachen)


Abbildungen zeigen Sonderausstattungen.

SEAT Leon 1.5 eTSI ACT 110 kW DSG (150 PS): Kraftstoffverbrauch Benzin, kombiniert: 4,9 l/100 km; CO₂-Emissionen, kombiniert: 112 g/km; CO₂-Effizienzklasse: A* 


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