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Jump for Joy: der Obstacle Guide für den Skatepark © Nadine Shaabana
Freestyle

Jump for Joy: der Obstacle Guide für den Skatepark

Legt einem das Leben Hindernisse in den Weg, dann springt man als Skater mit dem Board einfach darüber hinweg – oder slidet auf ihnen entlang. Auf welche »Obstacles« man beim Skaten trifft, wie sie heißen und was im Skatepark sonst noch zu finden ist, erfährt man in unserem Obstacle Guide.

  • Text:
    Alfred Rzyski
  • Foto:
    unsplash.com

© Tim Mossholder

Halfpipe,
Quarterpipe & Miniramp

Was vom Namen her nur nach Bruchteilen eines Skateparks klingt, ist oft ein wichtiges Element. Dabei ist es egal, ob es sich um die Respekt einflößende und mindestens drei Meter hohe Halfpipe handelt, ihre kleinere Schwester Mini-Ramp oder die nochmals halbierte Quarterpipe. Letztere ist – wie der Name schon sagt – eine nochmals halbierte Miniaturversion der Halfpipe. In jedem der drei Fälle nutzt man das Element aber zum Schwungholen, an der oberen Kante können aber auch Tricks ausgeführt werden. Je nach Größe hat man entsprechend mehr Airtime für spektakulärere Moves.

Kicker

Nein, wir sind nicht beim Tischfußball. Sondern im Fall des »Kicker« auf einer schlichten Rampe unterwegs. Die macht einfach, was eine Rampe halt so macht: Zügig angefahren sorgt sie für mehr Airtime und ermöglicht weitere Sprünge als gewöhnlich. Was man dabei auf der Sprungschanze fährt? Am besten alle Flat-Tricks. Heißt: Ollie, Kickflip und Pop Shove-It, aber auch alle ihre Variationen und Spielarten.

© Gerson Repreza

Bowl & Pool

Bekanntlich stammt das Skaten ja vom Surfen ab. Da überrascht es dann auch nicht, dass die Skater irgendwann auf die Idee kamen, in stillgelegten Swimmingpools zu fahren. Weil die runde Form sich prima zum Skaten eignet, entwickelte sich das Ganze zum Trend. Bis heute. Zwar werden die auch Bowl (= Schüssel) genannten Elemente heute speziell für das Skaten entworfen, aber die Verwandtschaft ist nach wie vor offensichtlich. Und das Skaten? Je nach Belag wird es besonders smooth und ist vor allem gefühlt endlos. Damit das perfekt klappt, sollte man aber auch die Transitions wie »Rock to Fakie« und Co draufhaben – ansonsten geht man mangels Schwung ganz schnell baden.

Flatrail & Handrail

Ins Gelände kann man mit einem gewöhnlichen Skateboard nicht, aufs Geländer wiederum schon. Da macht es auch keinen Unterschied, ob es sich um die Griffhilfe an einer Treppe handelt (»Handrail«) oder ein auf dem Boden montiertes Geländer (»Flatrail«). In beiden Fällen schlittert man nämlich mit dem Board auf dem Metall des Geländers entlang. Aber Vorsicht: Für das Gleiten auf dem Deck (»Slide«) oder den Achsen (»Grind«) braucht es Gleichgewicht und Übung – Mut bei einem Sprung über eine Treppe hilft natürlich auch. Genauso wie ein schmerzbefreites Verhältnis zum eigenen Sportgerät, das hier ordentlich beansprucht wird.

Funbox

Das Beste kommt zum Schluss – und die Mischung macht’s? Stimmt. Zumindest wenn man von der sogenannten »Funbox« spricht. Hier ist der Name nämlich Programm: Als Kombination aus verschiedenen Elementen bietet das Hindernis unzählige Möglichkeiten für Moves und ganz viel Spaß. Oftmals sind dafür Flatrails, Kanten (»Ledges«) und ein tischartiges Element (»Table«) miteinander verknüpft. Möglich ist hier theoretisch alles, was die einzelnen Elemente zulassen und was man kann. Für den Anfang empfiehlt sich aber ein Ollie oder Kickflip über den Kegel der Box hinweg.

© Hello I'm Nik

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