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Afina, das Tanzen und Berlin: »Du fühlst dich frei!«
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Afina, das Tanzen und Berlin: »Du fühlst dich frei!«

Durch das Leben? Tanzt Afina Feodossiadi einfach. Bewegung ist nämlich die große Leidenschaft der 27-Jährigen – und Berlin die perfekte Stadt dafür. Wie dort ihr Trainingsalltag aussieht? Warum sie nirgendwo anders leben möchte? Verrät uns die staatlich anerkannte Tanzpädagogin im Interview. Ebenso wie ihre Erlebnisse mit dem neuen SEAT Leon.

  • Interview:
    Marko Knab
  • Fotos:
    Christian Doppelgatz

Hallo Afina! Beeindruckende Bilder habt ihr in Berlin eingefangen. Wie war für Dich das Shooting mit Lil Amok und Christian?
Das war echt der Hammer, ehrlich. Wir hatten wirklich viel Spaß. So einen Fotografen wie Christian habe ich noch nie getroffen! Er war einfach anders – und vor allem hat er einfach ununterbrochen Fotos gemacht (lacht). Wir haben echt viel gelacht!

Dabei habt ihr ja auch wirklich akrobatische Einlagen eingefangen. Beschreib mal dieses Gefühl, wenn die Welt beim Tanzen komplett kopfsteht …
Dieses Gefühl ist das Beste überhaupt! Darum bin ich auch Tänzerin geworden. Du fühlst dich frei. Du hast die Macht, dein jahrelanges Training in selbstbestimmte Bewegung umsetzen zu können. Und die Kontrolle über deinen eigenen Körper zu haben, ist wirklich eine wertvolle Erfahrung.

»Dieses Gefühl ist das Beste überhaupt! Darum bin ich Tänzerin geworden. Du fühlst dich frei.«

Deinen Tanzpartner Lil Amok kanntest Du ja schon vorher. Woher eigentlich?
Wir haben uns bereits über die sozialen Netzwerke kennengelernt. Die Tanzszene in Deutschland ist ja relativ überschaubar. Da kennt jeder jeden! Persönlich sind wir uns dann 2018 bei einem Job erstmals begegnet. Seither ist der Kontakt auch nicht mehr abgerissen.

Dein zweiter Partner bei dem Shooting kam auf vier Rädern daher. Wie hat sich denn der neue SEAT Leon als »Tanzpartner« so angestellt?
Der war der Hammer! Vor allem durfte ich ihn auch die ganze Zeit fahren. Das war klasse, weil die Strecke durch »mein« Berlin führte.

Dein Berlin? Wie lange lebst Du denn schon dort? Und was gefällt Dir dort besonders?
Ich bin im Dezember 2017 nach Berlin gezogen. Ich liebe es! Wenn Deutschland, dann nur Berlin. Sonst würde ich nirgends wohnen wollen. Berlin ist einfach die Hauptstadt, frei und grenzenlos! Nur in Berlin kannst du zum Beispiel Donnerstagnacht um ein Uhr nach einer Bachata-Party draußen für 3,50 Euro leckeres Essen bekommen. Im Süden macht gefühlt alles schon um 16 Uhr zu! (lacht)

Dann kannst Du uns auch sicher verraten, welche der Orte man dort gesehen haben muss. Und vor allem warum?
Die Eberswalder Straße: Einfach, weil es da viel zu sehen gibt und die Atmosphäre wirklich toll ist. Die Museumsinsel ist natürlich auch wunderschön. Für mich ganz persönlich sind es aber der Park am Gleisdreieck – und der Kurfürstendamm. Warum? Weil ich dort wohne und die Gegend liebe!

Ich liebe es! Wenn Deutschland, dann nur Berlin. Sonst würde ich nirgends wohnen wollen.

Wann und wie bist Du zum Tanzen gekommen? Und welche Stile tanzt Du aktuell?
Das war mit 15 Jahren, als ich noch in Kasachstan lebte. Damals haben mich Freunde zum Breakdance animiert. Heute tanze ich aber alles! Und zwar alles sehr gerne, schließlich bin ich bin Allround-Tänzerin.

Du hast aber sicher einen Lieblingsstil?
Das ist der Contemporary. Zeitgenössischer Tanz ist manchmal genau das, was meine Seele braucht. Manchmal muss es aber auch purer Hip-Hop sein, und zwar mit viel Power!

Tanzt Du eigentlich durch Dein Leben?
Das Tanzen ist alles, was ich habe, und alles, was ich kann. Seit ich 18 Jahre alt bin, verdiene ich mein Geld damit. Aber ich tanze nicht, um zu leben. Sondern das Tanzen ist mein Leben!

Du hast bereits drei Mal beim »Hip-Hop International«, der Weltmeisterschaft für Hip-Hop-Tanz, teilgenommen. Wie schaffst Du es, bei so einem Wettkampf den Spaß am Sport zu behalten?
Die Vorbereitung auf so einen Wettbewerb ist tatsächlich ein echter Hammer und sehr schwer. In dem Moment bin ich dann auch eher eine Athletin als Tänzerin. Das ist dann kein Spaß im ganz klassischen Sinne mehr. Zumal die Weltmeisterschaften sozusagen nebenbei laufen. Ich sehe sie als ein hartes Training, um besser zu werden! Die Freude daran verliere ich trotzdem nicht – weil es genau das ist, was ich liebe: kämpfen und auf der Bühne stehen! Und wenn man Erfolg hat, kommt der Spaß von alleine. Für mich hat es bei drei Teilnahmen sogar schon zwei Mal für das Halbfinale gereicht!

Wie sieht Dein Trainingsalltag aus? Und wie gehst Du mit so großen Herausforderungen wie aktuell um?
Am besten ist es, jeden Tag zu trainieren – oder noch besser gleich zwei Mal am Tag! Und die aktuellen Zeiten? Ich versuche, positiv zu bleiben, trainiere weiter und erinnere mich daran, dass nach schlechten Zeiten auch wieder bessere kommen!

»Ich versuche, positiv zu bleiben und trainiere weiter!«


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