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Big City Life: fünf Frankfurt-Tipps für den Sommer
Culture

Big City Life: fünf Frankfurt-Tipps für den Sommer

Frankfurt ist eine Stadt mit vielen Facetten – und echt lebenswert. Warum? Weil hier Kultur auf Kunst, Sport, Tradition und Großstadtfeeling trifft. Alles ganz nah beieinander und ziemlich untrennbar verbunden. Kurz gesagt: Die Main-Metropole hat alles, was man sich wünschen kann. Unsere Top-5-Spots für einen sommerlichen Besuch in der Großstadt.

  • Text:
    Marko Knab
  • Fotos:
    unsplash.com

Hall of Fame am Ratwegskreisel

Ein Ausflug zur Open-Air-Galerie am Ratwegskreisel ist eine runde Sache, besonders wenn man mit dem Bike unterwegs ist. Am großen Kreisverkehr im Frankfurter Osten findet man Graffiti aller Stile und Streetart für alle Geschmäcker – von abstrakten Werken über klassische Tags bis hin zu realistischen Bildern. Seit 2014 sind die Wände am Verkehrsknoten zum Sprayen freigegeben. Und die urbanen Künstler aus Frankfurt nutzen das Angebot ausgesprochen gerne. Wie gerne? Es kann schon mal vorkommen, dass ein Graffito morgens gesprayt wird und abends schon wieder unter einem anderen verschwunden ist. In anderen Worten: Hier ist kein Besuch wie der andere.

Frankfurter Freßgass

Was erst einmal derb klingt, ist in Wirklichkeit ein ziemlich leckeres und exklusives Pflaster. Denn in der Großen Bockenheimer Straße und der davon abgehenden Kalbächer Gasse hat sich seit 1900 nicht so viel verändert – und das betrifft vor allem die vielen Restaurants, Cafés und Feinkostläden. Einmal im Jahr feiert sich der Straßenzug deshalb auch selbst – vollkommen zu Recht. Beim sogenannten Freßgass-Fest kann man sich im Mai dann ganz entspannt und trotzdem gehoben durch die Spezialitäten der Händler »fressen«. Und noch eine Attraktion hat die Fressgaß (beziehungsweise ihr östliches Ende) zu bieten: der Opernplatz ist ein beliebter urbaner Outdoor-Treffpunkt.

Eiserner Steg & Flößerbrücke

Machen wir es kurz: Auf dem Eisernen Steg hat man wahrscheinlich den Ausblick auf die Frankfurter Skyline – und damit auch eines der schönsten Fotomotive in ganz Frankfurt. Vor allem gegen Abend entfaltet das Panorama sein ganz besonderes Flair. Wenn es dämmert und die Lichter in den Hochhäusern angehen, dann ist klar, warum »Mainhattan« immer wieder mit New York vergleichen wird. Die Sache mit dem Big Apple-Flair nimmt Frankfurt übrigens (augenzwinkernd) ernst: Gen Süden führt die nahegelegene Flößerbrücke (auch mit tollem Blick) nach Sachsenhausen. Und da findet man bekanntermaßen viele typisch hessische Apfelwein-Kneipen wie »Das gemalte Haus«.

© Marc Trautmann

Hafenpark

Sicher, hier waren wir auch schon – zum Skaten und Basketballspielen. Der Park am Osthafen hat aber noch viel mehr zu bieten: zum Beispiel Fußballfelder, eine Badmintonanlage, ein Calisthenics-Gestell für Klimmzüge und zwei Fitnessparcours. Kurz gesagt: Wer in der Stadt aktiv bleiben will, der geht ganz einfach hier hin. Auf den Wiesenflächen kann man aber auch einfach nur die Sonne genießen und den eigenen Sommer gefühlt endlos werden lassen.

Maintower

Wechseln wir mal die Blickrichtung: Auf der 198 Meter hohen Besucherplattform des Maintowers ist man selbst Teil der Skyline und blickt auf die City herunter – oder in die Ferne zum Taunus. Der Tower hat aber noch mehr Qualitäten: im 53. und 54. Stockwerk befindet sich Europas höchstgelegener Fitnessclub. Und wer sich dort nicht anmelden möchte oder nur zu Besuch ist, kann auch einfach die Treppe hinauf bis zur Aussichtsplattform nehmen. Bei gut 1.090 Stufen wird der Ausflug zum vierthöchsten Gebäude in Deutschland nämlich ganz automatisch zum Workout.

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