Part of the Network
Maximilián Balázs: »Aus dem Leben gegriffen«
Art

Maximilián Balázs: »Aus dem Leben gegriffen«

Was, wenn du eine Vision hast, dein Leben aber andere Pläne vorsieht? So war es bei Maximilián Balázs. Fotografie ist sein Traumberuf, schon immer. Doch er studierte zunächst Kommunikationswissenschaften – bis zum Master. Der Sicherheit wegen. Nach ein paar Jahren im Beruf wurde ihm klar, dass ihn das alles nicht erfüllte. Also entschied er, seinen sicheren Job aufzugeben und sich hauptberuflich der Fotografie zu widmen. Ein Schritt, der viel Mut kostete, sich aber voll und ganz gelohnt hat. Im Interview spricht er über diese schwierige Entscheidung, seine Philosophie und seine Arbeitsweise.

  • Text:
    Natalie Diedrichs
  • Foto:
    Maximilián Balázs

Was macht für Dich den Reiz an der Fotografie aus?
Momente festzuhalten, die andere übersehen.

Wann war Dir klar, dass Du Fotograf sein musst?
Es war ein laufender Prozess. Einen festen Moment gab es nicht. Nur einen stetig wachsenden inneren Drang.

An welchen Momenten merkst Du, dass es die richtige Entscheidung war?
So ziemlich genau ein Jahr, nachdem die Entscheidung fiel, alles hinter mir zu lassen und einen neuen Weg einzuschlagen.

Du hast keine klassische Ausbildung als Fotograf gemacht. Wie hast Du Dir Deine Kenntnisse angeeignet?
Beobachten und probieren. Es ist ein ständiger Prozess.

Wie viel Mut kostete es, Dich selbstständig zu machen?
Weil ich eigentlich mitten im Berufsleben stand, war schon eine gewisse Überwindung notwendig. Aber Freunde und vor allem meine Freundin unterstützten mich und gaben mir die Perspektive, dass es mit meinem Bild-Stil klappen würde.


Was fotografierst Du am liebsten?

Dynamik – ich liebe es, sie in einem Foto einzufangen und dem Betrachter spürbar die Geschwindigkeit zu vermitteln.


Wie arbeitest Du? Erstellst Du z. B. eine Shotlist oder entstehen die Motive im Prozess?
Schritt für Schritt. Der Plan entsteht oft nach dem ersten Auslösen.

Wie würdest Du Deinen Stil beschreiben? Deine Philosophie?
Aus dem Leben gegriffen. Mit einer kleinen Prise künstlerischer Freiheit ;).

Was macht für Dich ein richtig gutes Foto aus?
Die Harmonie der zwei künstlerischen Ebenen: Erstens das Entstehen des Fotos und zweitens die Postproduktion.

Wie lauten die Rahmenbedingungen für ein perfektes Shooting?
Leere Speicherkarten, volle Akkus, gereinigter Sensor und saubere Objektive. Der Rest ist die eigene Kreativität.


Für This Is Leon lichtete der Stuttgarter den neuen SEAT Leon gemeinsam mit dem Künstler René Turrek ab. Wie das genau ablief und was die beiden auf diesem unvergesslichen Roadtrip-Abenteuer erlebt haben, lest ihr bald hier im Blog.

Freiheit und Abenteuer, jede Menge Spaß und der Neue SEAT Leon

Freiheit und Abenteuer, jede Menge Spaß und der <b>Neue SEAT Leon</b>

Abbildungen zeigen Sonderausstattungen.

SEAT Leon 1.5 eTSI ACT 110 kW DSG (150 PS): Kraftstoffverbrauch Benzin, kombiniert: 4,9 l/100 km; CO₂-Emissionen, kombiniert: 112 g/km; CO₂-Effizienzklasse: A* 


Trending
Stories