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Kunst zum Festhalten: So shootet man Gemälde und Skulpturen © Nicole Geri
Art

Kunst zum Festhalten: So shootet man Gemälde und Skulpturen

Die Fotografie ist eine ganz eigene Kunstform. Sie kann aber auch dafür genutzt werden, andere Kunstwerke in Szene zu setzen und festzuhalten. Damit es im Optimalfall ein doppeltes Kunstwerk gibt, sollte man aber einiges beachten. Die fünf wichtigsten Tipps für optimale Ergebnisse bei der Kunstfotografie.

  • Text:
    Marko Knab
  • Foto:
    Unsplash

Es werde Licht

© Alexander Dummer

Es werde Licht: Sind harte Kanten und Schatten nicht explizit erwünscht, dann sorgt man bei Fotos für eine gute und gleichmäßige Beleuchtung. Heißt explizit: Blitz aus und stattdessen mit zwei Lampen das Kunstobjekt indirekt beleuchtet in Szene setzen. Das Kunstwerk wird dabei nicht frontal, sondern mithilfe von diffusem Licht angeleuchtet.


Keine krummen Dinger

© Dani Marroquin

Man soll das Kunstwerk gut erkennen? Dann muss es auch entsprechend stehen. Handelt es sich um ein Gemälde, sollte man frontal fotografieren. Ganz ähnlich ist es auch bei Skulpturen oder sonstigen Werken: Den Blickwinkel immer so wählen, dass man auch erkennt, um was es geht. Regeln können natürlich auch gebrochen werden – wenn nicht in der Kunst, wo dann?


Bühne frei für den Hauptdarsteller

© Davisuko

Das Bild hat einen Star, und der allein ist die Kunst. Damit von ihr nicht unnötig abgelenkt wird, sollte man einen passenden und nicht zu aufgeregten Hintergrund wählen – zumindest wenn möglich. Befindet man sich in einer Ausstellung und kann nichts ändern, dann heißt es, das Beste aus dem vorgefundenen Setting zu machen.


Im Leben stehen und offen sein

© Ibrahim Rifath

Viele Kunstwerke sind gut ausgeleuchtet – aber nicht alle: manchmal ist Dunkelheit auch Teil des Konzepts. Und das bedeutet: Stativ einpacken und wenn möglich ein Objektiv mit großer Blendenöffnung wählen und dessen Lichtstärke nutzen. So kann der ISO, die Lichtempfindlichkeit des Sensors, niedrig bleiben und das unangenehme Bildrauschen vermieden werden.


Die Regeln kennen

Fotografiert man nicht in den eigenen vier Wänden, sondern in einer Ausstellung, dann gibt es einiges zu beachten: Je nach Museum oder Galerie gelten mehr oder weniger strikte Regeln. Heißt: Manchmal ist alles erlaubt, immer wieder mal ist das Blitzen untersagt, manchmal ist das Fotografieren aber auch an sich verboten. Und die eigenen Bilder aus der Galerie ohne Rücksprache und Erlaubnis schnell zu Geld zu machen? Kann später selbst einiges Geld kosten.

© Russ Martin

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